Natalie Wörz,
das Mädchen aus Sonnenstein (alias Wildermieming)

Ihren Bergdoktor hat sie schon gefunden, für den sie in der Wienwoche fast das Abendessen versäumte (sie sitzt im Zimmer und wartet auf seinen Anruf) und der sie morgens immer zur Schule bringt, damit sie keine kalten Hände bekommt.
Sie versucht immer sehr genau und aufmerksam zu sein und trotzdem passiert es immer wieder, daß sie unter der Stunde sagt: „I kannt Dir nit sagn von was der Lehrer in der letzten Viertelstund gredet hat.“ Deshalb hat sie auch manchmal Probleme beim Mitschreiben.
Unseren neuen Musiklehrer hat sie mindestens genauso lieb wie unseren alten.
Natalie ist unsere Gute Zeiten, Schlechte Zeiten-Marienhof-Verbotene Liebe-Beverly Hills-Spezialistin.
Ihre Ausdrucksweise läßt allerdings zu wünschen übrig: „Es seids Schweine!“
Nach einer Schularbeit ist sie besonders leicht zu erkennen: Rote Backen wie eine Tomate in ihrer besten Reife. Ihre Frisur ähnelt oft einem Springbrunnen (nach Carmen) und ihre Schuhe, die sie mit schwarzem Karosserielack bemalt, halten auch nicht das, was sie versprechen.
Im Großen und Ganzen ist sie aber immer bemüht, vor den Lehrern ein gutes Beispiel zu sein.
Das Mopedfahren hat sie nun auch endlich gelernt, nachdem es ihr bei den ersten Versuchen an den Kreuzungen dauernd abstarb. Deswegen ist sie jetzt auf das Auto umgestiegen.
 
 


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